So funktioniert's
Eintragen → Prognose → DEFCON-Leiter
Vier Teile, alle auf deinem Handy: was du einträgst, was die App daraus berechnet, wie daraus eine Bedrohungsstufe wird und was am Ende auf deinem Sperrbildschirm landet.
Schritt 1
Du trägst zwei Tage ein. Mehr nicht.
Beginn / Ende
Zwei Knöpfe, immer sichtbar, der Datumswähler steht schon auf heute. Das Eintragen dauert keine fünf Sekunden.
Am Tag selbst fragt die App nach
Am errechneten Starttag fragt eine Mitteilung: „Hat es heute angefangen?“ Ja, Nein oder Morgen nochmal fragen – alle drei gehen direkt aus der Mitteilung, ohne die App zu öffnen.
Der Verlauf bleibt änderbar
Ein Datum korrigieren, eine vergessene Periode nachtragen, einen Eintrag löschen. Jede Änderung rechnet sofort alle Prognosen neu und plant alle Mitteilungen für dieses Profil um.
Schritt 2
Die Prognose gibt zu, was sie nicht weiß
Aus deinem Verlauf gerechnet
Die durchschnittliche Zykluslänge kommt aus den letzten eingetragenen Zyklen. Einzelne Ausreißer – ein vergessener Eintrag, eine Lücke von 50 Tagen – fliegen automatisch raus, damit ein schlechter Monat nicht jede weitere Prognose verzieht.
Sicher, unsicher, geschätzt
Ist die Prognose sicher, läuft die Leiter ganz normal. Ist sie unsicher, wird das Warnfenster breiter und die App hakt später nach, wenn die Periode ausbleibt. Ohne brauchbaren Verlauf gibt es nur einen groben Wert – deutlich als Schätzung gekennzeichnet.
Kalendertage, keine Zeitstempel
Zyklusdaten liegen als reine Kalendertage vor. Ein Flug über mehrere Zeitzonen verschiebt deshalb nie heimlich eine Prognose um einen Tag.
Schritt 3
Die DEFCON-Leiter
Sechs Bedrohungsstufen, jeden Tag neu aus der Prognose abgeleitet. Zahl und Bezeichnung stehen immer zusammen – Farbe allein ist nie das Signal. Und wenn die Prognose unsicher ist, bekommt die Anzeige eine sichtbare Schraffur und das Wort „geschätzt“ statt einer Zahl, die Genauigkeit vortäuscht.
| Stufe | Bezeichnung | Fenster | Die Lage |
|---|---|---|---|
| 5 | Entwarnung | Follikelphase | Sei wieder ein Mensch. |
| 4 | Grünes Licht | Fruchtbares Fenster (nur Partnerprofile) | — |
| 3 | Lage entwickelt sich | Frühe Lutealphase, ca. T-13 bis T-8 | — |
| 2 | Schilde hoch | PMS-Fenster, T-5 bis T-3 (Standard) | — |
| 1 | Höchste Stufe | Die letzten 48 Stunden vor Beginn | Nichts sagen. |
| IM EINSATZ | Im Einsatz | Eingetragene Blutungstage | Wärmflasche im Einsatz. |
Bei Tochter- und „Sonstige“-Profilen gibt es Stufe 4 nicht – ein fruchtbares Fenster kommt dort überhaupt nicht vor – und alle Bezeichnungen stammen aus dem neutralen Ton „Sachlich“. Über die Biologie einer Tochter macht diese App keine Witze.
Warum schon bei T-13
Lutealphase → PMS-Fenster → härteste Phase
Umschwung zur Lutealphase, 13 Tage vorher
Die einfache Hälfte des Zyklus ist vorbei. Noch nichts Dramatisches – ein Hinweis, dass der Anflug beginnt, kein Alarm.
PMS-Fenster öffnet sich, Standard T-5 bis T-3
Eine einzelne Warnung bei T-3 kommt, wenn diese Phase längst läuft. Die DEFCON-2-Mitteilung von HeadsUpDaddy kommt stattdessen genau dann, wenn sich das Fenster öffnet.
Härteste Phase, die letzten 48 Stunden
DEFCON 1. Der schwerste Abschnitt und zugleich der kürzeste. Der Rat der App schrumpft auf das Einzige, was wirklich hilft: weniger reden.
Wie früh jede Stufe auslöst, entscheidet eine einzige Frage pro Profil – leicht, spürbar oder hart. Danach lässt sich jede Mitteilung einzeln übersteuern.
Schritt 4
18 Arten von Mitteilungen. Die meisten musst du nie anfassen.
Ein zurückhaltendes Grundset ist von Anfang an aktiv; alles andere schaltest du pro Profil selbst dazu.
Vorwarnung
Ab Werk an. Kommt ein paar Tage vor dem errechneten Beginn.
Bestätigung am Tag
Ab Werk an. Die eine zum Antippen – dass du sie bestätigst oder korrigierst, ist der Grund, warum die Prognosen mit der Zeit besser werden.
Entwarnung
Ab Werk an. Kommt, wenn die Periode endet oder voraussichtlich endet.
Prognose verpasst
Ab Werk an. Bleibt in jedem Ton sachlich und witzfrei – hier gibt die App zu, dass sie danebenliegen kann. Das ist keine Pointe.
PMS-Fenster beginnt
Ab Werk an. Der Übergang auf DEFCON 2 – die Mitteilung, für die es diese ganze App gibt.
Fruchtbares Fenster & höchste Fruchtbarkeit
Ab Werk aus, nur für Partnerprofile. Bei Tochter- und „Sonstige“-Profilen gibt es sie baulich nicht – nicht versteckt, sondern überhaupt nicht vorhanden.
Außerdem dabei: Vorratskontrolle und vorgeschlagene Gesten, ein Zwischenstand mitten in der Periode, das Monatsmuster, die Planungswarnung, die Erfolgsserie und eine Nachbesprechung – jede einzeln schaltbar, zeitlich einstellbar und mit Rücksicht auf die Ruhezeiten des Profils.
Bitte einmal lesen
HeadsUpDaddy ist keine medizinische Beratung. Es ist kein Verhütungsmittel und darf niemals als solches verwendet werden. Es ist keine Kinderwunschbehandlung. Die App rechnet mit einem Kalender, nicht mit Biologie, auf die du dich medizinisch verlassen kannst – dafür ist eine Ärztin oder ein Arzt zuständig.
So läuft das mit der Einwilligung
HeadsUpDaddy ist dafür gebaut, dass du ihr das Handy in die Hand drückst – nicht dafür, es vor ihr wegzudrehen.
„Ja, sie weiß es“ lesen